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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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Oktober hinüber, wo er vor den Kabelschen Testaments - Exe-kntoren die Rechnung über das bisherige Erbamt abzulcgenhatte, vor welcher ihm nicht im geringsten bange war; dennWina's Blick hatte in ihm einen so feurigen Herzschlag ent-zündet, daß er mit einem solchen Frühlings-Pulse vermochte,in jeder äußern Kälte des Schicksals warm zu bleiben.

Sein Vater Lukas hatte ihn neuerlich in mehreren Kopienvon Brief-Originalen (die der Schulze behielt, weil im Brief-schreibcn das Original das schlechtere ist) seine Angst vor demNotariats-Hintergrund und die Betheurung seinerHcrbci-kunst" wissen lassen. Walten wurde die Wiederholung des-selben dürren Gedankens, die so manchen frischen erdrückte,sehr zur Last und er wünschte nichts weiter als die alte Frei-heit, an hundert Dinge zu denken:warum ist denn ein Irr-weg so verdrießlich, sagt' er, als blos weil man so lange, bisman den rechten wieder erwischt, immer die abgeschabte platteIdee des Wegs besehen und behalten muß?" Die gemeinenQualen des Lebens belasten weniger unter ihrer Geburt alswährend ihrer Schwangerschaft und der eigentliche Lcidcnstaggeht 24 Stunden oder Zeiten früher an als der äußere. Dererste Schritt, den Walt am anberaumten Morgen ins Rath-haus that, machte ihn zu einem andern Menschen, nämlichzum alten die Sache war für ihn vorbei, denn sie war sonahe. Zu bald kam er im Vorzimmer an, harrte abervergnügt und machte einen Polymeter, worin er einige guteGruppen besang, die in halberhobncr Arbeit am Rathsofcnmit aller der Wärme dargcstcllt waren, welche die Jahreszeitan einem kalten Ofen erlaubt. Tanz-Horen, Füllhörner vollHeu, Fruchtschnüre oder Stricke, Büschel von dicken festenBlumen oder Obst, und sechs Frühlinge aus Thon (denn es