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Paradies mit allen Baumen fest! So sind Geister; denn dadie Unsichtbarkeit ihre Welt ist, so ist ein Nichts leicht ihreSichtbarkeit!
Am Morgen lag Sonnenschein und Seligkeit nm ihn her.Alle Blüten zn Zankäpfeln waren abgcfallen. Die Morgen-stunde hat Gold, aber das reinste, im Mund; die Sonne schei-det das in Schlacken vercrzte Gcmüth; das finstere Ucbcrmaß,besonders des Hasses, hört auf. Walt sah sich nm im Mor-genlicht, fand sich wie von einem Arm aus den Wolken durchalle übereinander stehenden Wolken des Lebens durchgehobcnins Blau. -— Wer liebt, vergibt, wenigstens den Rest demRest; er fragte sich, wie er denn gestern, gerade am Heimkehr-Feste, so gegen den armen Bruder aufbrauscn können.
„Ja wol den armen Bruder, fuhr er fort; denn er hatgewiß keine Geliebte, deren Liebcsblick ihm wie ein Lebcns-brcnnpunkt im Herzen bleibt." Nun ging er ganz ins Ein-zelne und stellte sich — nach seinem Instinkte, der ihn stetsin die fremde Seele trieb und in ihr über sic hinzuschaucnzwang — an Vnlts Stelle, wie dieser nichts habe, nichtswisse (vom Wasserfalle nämlich), wie er alles oder vieles sosehr gut meine, besonders für Walt, wie er nur herrschsüchtighart verfahre n. s. w.
In dieser Gesinnung beschloß er, zum Bruder zu gehenund kein Wort zu sagen über die Essig-Sache, sondern blosmit seiner Hand eine schon im Mutterleib verknüpft geweseneanznfassen und einiges gelassen zu besprechen, besonders wasdie bevorstehende Wahl eines neuen Erbamts betreffe.
Vnlt war verreiset. Ein Briefchen an Walt war andie Thür gesiegelt: „Bester! Ich reifete heute flüchtig ab, umin Roscnhos mein versprochenes Konzert zn blasen. Künftig