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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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die Flegeljahre persönlich überbringt. Der Mensch heißeteigentlich Schuster, hat aber den dumpfen Namen durch EinStrichelchen mehr in den Hellern Hehuster umgeprägt. An-fänglich stützet er vielleicht einen wohlweisen Rath etwas ab,durch sein Außeres, durch den verworren-grimmigen Blick,Schweden- und Jgelkopf, gräulichen Backenbart und durch dieAehnlichkeiten, die er mit so genannten Grobianen gemein hat.Heimlich aber ist er höflich, und er hat überhaupt seine Men-schen, die er venerirt. Ich mochte diesen Schuster etwan 14Tage, nachdem er sein Gymnasium als ein scheuer, stiller,leiser Mensch verlassen, der eben keinen besondcrn Zyklopenund Enak versprach, 14 Tage daraus in Jena wieder gesun-den haben - Himmel! wer stand vor mir? Ein Fürst, einGigant, ein Flegel, aber ein edler, ein Atlas, der den Himmeltrug, den er schuf, setzend eine neue Welt, zersetzend die alte!Und doch hatt' er kaum zu hören angefangen, und wußteeigentlich nichts Erhebliches; er war noch ein ausgestreckt-lie-gcnder Hahn, über dessen Kops und Schnabel Schclling seineGleicher-Linie mit Kreide gezogen, und der unverrückt, ja ver-rückt, daraus hinstarrt und nicht ans kann; aber eben er warschon viel und mehr, das fühlt' er, als er verstand und schien.Dieß beweiset beiläufig, daß es eben so gut im geistigen gleicheeine schnelle Methode, den innern Menschen in 14 Tagen zueinem großen Manne aufzufüttcrn, geben müsse, als es dieähnliche im körperlichen gibt, eine Gans, schwebend gchan-'gen, die Augen verbunden, die Ohren verstopft, durchNähren in nicht längerer Zeit so weit zu bringen und zumästen, daß die Leber 4 Pfund wiegt.

In der That bestimmte mich dieses, da der gute Gigant