137
zu gewinnen; er lobt sich überhaupt das Lob und feiertso ungern nach seinem Namenstag noch einen Ekclnamens-Tag. Es ist ihm tcrribel und so unangenehm als irgendetwas, daß das deutsche Publikum von seinen Autoren, wiedas englische von seinen Bären, wünscht, sie nicht nur tanzen,sondern auch gehetzt zu sehen. Ein jeder Autor hat doch —oder soll's haben — so viel Stolz als irgend ein Peha, oderTczet, oder Jks, oder ein anderer Kapital-Letter von Klop-stock in dessen grammatikalischen Gesprächen, besonders da erja der Chef dieser aufgeblasenen XXllger Union oder dieserAinncl U-urcls clem 24 Violous ou Io8 vinAt-Muntre ist, dieer in Glieder stellt auf dem Papier, wie er nur will.
Allerdings gäb' es ein gutes Mittel und Projekt dagegen^hochedler Stadtrath, wenn cs angenommen würde. Hundert-mal Hab' ich gedacht: könnte nicht eine Kompagnie wackererAutoren von einerlei Grundsätzen und Lorbeerkränzcn zusam-men treten und so viel aufbringcn, daß sie sich ihren eignenRezensenten hielten, ihn studircn ließen und salarirtcn, aberunter der Bedingung, daß der Kerl nur allein seine Brod-herrcn öffentlich in den gangbaren Zeitungen streng, aber un-parteiisch und nach den wenigen ästhetischen Grundsätzen be-urtheilte, die ein solcher Famulant und Vulot lle IHlnisishaben und behalten kann? — Wenn sich eine solche Ordon-nanz, so zu sagen, in seiner Chefs Manier einschössc, nichtsweiter triebe und wüßte: sollte sic sich nicht nicdcrsctzcn undhinschreiben können: „da und da, so und so ist die Sache;und wer's läugnct, ist so gewiß ein Vieh, als ein Affe."
— Einigermaßen, verehrlichcr Stadtrath, Hab' ich einenAnschlag; und er betrifft eben den jungen Mann, der Ihnen