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Klanges, die an den Saiten wie an Metalldraht herabsuhren,ans sich einschlagen lassen — und nachdem er die Sterne nndden Mond nach der irdischen Sphärenmusik in Tanz gesetzt— und nachdem die Lust halb aus war: so flatterte Jakobine,deren Flüstern er vorher säst im Nebenzimmer zn hören ge-glaubt, zur Thüre hinein und ans Fenster, vor brennenderUngeduld, die Töne zu hören, nicht aber den Notar.
Walt wußte nicht sogleich, wo er war oder bleiben sollte.Er schlich sich heimlich und leise aus den Kissen in die Klei-der, und hinter die Hörerin; wie angezündeter Flachs, warer in höhere Regionen ausgcflogen, ohne einen Weg zu wissen.Nicht daß er von ihr oder von sich etwas besorgte; aber nurdie Welt kannte er, und ihre Parterre-Pfeifen, gegen jedeskühne Mädchen, ein Unglück, wogegen er lieber sich von derzweiten -Fama's-Trompete jagdgerecht anblasen ließe, um nur
das Weib zu retten;-und er wußte kaum, ob er nicht
aus der Stube so lange unvermerkt entflüchten sollte, bis dieAktrize in ihre heimgegangen.
Sie hörte drei Seufzer — fuhr um — er stand da —sie entschuldigte sich sehr (zu seiner Lust, da er gefürchtet, erhabe sein eignes Daseyn zu exkusircn), daß sie in ein besetz-tes Zimmer gekommen, das ihr, da cs ohne Nachtricgel ge-wesen, frei geschienen. — Er schwur, niemand habe wenigerdawider als er; — aber Jakobincns Reinheit glaubte sich da-mit noch nicht rein gewaschen, sie fuhr fort, und stellt' ihmunter dem musikalischen Getöse, so laut sie konnte, vor, wiesie denke, wie ihr Nachtmusik in Mark und Bein fahre, auFast- und Freitagen ganz besonders, weil da vielleicht ihrNervensystem viel rührbarer sei, und wie dergleichen sie nieunter dem Bette lasse, sondern wie sie die erste beste Wasch-