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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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Tugend-Nolle am besten ihr eignes Theater rwx Italiens undihre eigne Parodie werde am wenigsten dieser, daß dasMilitair, cs sei aus Kriegs- oder Fricdcusfuß, den griechischenMöbeln gleiche, die meistens aus Satyrsüßcn standen undendlich der, daß wol nichts einander mehr sucht, und ähnlichfindet (daher schon die Worte Kricgsthcatcr und Thcatcrkrieg,Akzion und Staatsakzion, Truppen) als eben Theatertruppendie Kricgstruppen, und vice versa.

Ich sahre also, nachdem ich berichtet, daß beide spazierengegangen, gleich ihnen ruhig und ungestört, hoff' ich, fort.

Walts Gesicht wurde eine Rose unter dem Ausbleibendes Vaters. Wina heftete die Augen, die sich wie süße Früchteunter das breite Laub der Augcnliedcr versteckten, unter demHute ans ihr Strickzeug nieder, das einen langen Kinderhand-schuh vollendete. Ueber den Notar kam nun wieder die Furcht,daß sie ihn als den Auslieftrcr ihres Briefes zu verabscheuenanfange. Er sah sie nicht oft an, aus Scheu vor dem zu-fälligen Augcn-Aufschlag. Beide schwiegen. Weibliches Schwei-gen bedeutet ohnehin als das gewöhnlichere viel weni-ger als männliches. Die befeuernde Wirkung, welche derWein hätte ans den Notar thun können, war durch seine An-strengung, den feinsten Gesellschafter zu spielen, nicdergehaltenworden. Jndeß wär' ihm die Lage nicht unangenehm ge-wesen, wenn er nur nicht jede Minute hätte fürchten müssen,daß sie vorbei sei.

Endlich sah er sehr scharf und lange auf den Strick-Handschuh und wurde so glücklich, sich einen Faden der Rededaraus zu ziehen; er schöpfte nämlich die Bemerkung ausdem Handschuh, daß er oft Stundenlang das Stricken bese-hen, und doch nie begriffen.