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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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ich esse bei dem Hrn. General. Er wollte das stubenlangeMondlicht behalten. An der Fcnstcrwand wurde ihm endlichdadurch eine und die andere Reise-Sentenz von frühcrn Pas-sagieren erleuchtet. Er las die ganze Wand durch, nicht ohneZufriedenheit mit den jugendlichen Sentenzen, welche sämmt-lich Liebe und Freundschaft und Erden-Verachtung mit derBlcifeder anpricsen.Ich weiß so gut als jemandschreibt er im Tagebuch daß cs fast lächerlich, wenn nichtgar unbillig ist, sich an fremde Zimmer-Wand anzuschreiben;dennoch ergötzet den Nachfahrer ein Vorgänger sehr dadurch,daß er auch da gewesen, und die leichte Spur eines Unbe-kannten einem Unbekannten nachgelassen. Freilich schreibeneinige nur den Namen und Jahrszahl an; aber einem wohl-wollenden Menschen ist auch ein leerer Name lieb, ohne wel-chen eine entrückte verreiscte Gestalt doch mehr ein Begriffbliebe als ein Begriffenes, weniger ein Mensch als eine luftige,auch wol ätherische Menschheit. Und warum soll man denneinen leeren Gedanken lieber haben und vergeben, als einenleeren Namen? Ich nehm' es gar nicht übel, daß einerbloshin anschrieb I. U. U. U. Wonsiclel: Alartii anno 1793 oder ein anderer Vivat die V. etc., die U. etc., die <ü. etc.,die I. etc. oder das Französische, Griechische, Lateinische,auch Hebräische. Und es stehen ja oft kostbare Sentenzendarin wie folgende:im physischen Himmel glauben wir stetsin der Mitte zu scyn; aber in Rücksicht des innerlichen glau-ben wir immer am Horizont zu stehen; im östlichen, wennwir frohlocken, im westlichen, wenn wir jammern." " Erwagte zuletzt selber Wina's und Walts Namen sammt Datumans Stammbuch so zu schreiben: IV ^V. 8spt. 179Er schaucte wieder aus die mondhelle Gasse hinaus nach Minen,