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und erblickte drei herausgclcgte Finger und ein wenig weißeHutspitzc; dabei nnd davon ließ sich leben nnd träumen. Erschwebte und spielte, wie ein Sonnenstäubchen, in den langenMondstralen der Stube, er ergänzte sich das stille Mädchenaus den drei Fingern; er schöpfte aus der nie versiegendenZukunft, die beim Abendessen als Gegenwart erschien. Freu-den flogen ihm als purpurne Schmetterlinge nach und diebeleuchteten Stubcnbrettcr wurden Beete von Papillonsblumcn
-drei Viertelstunden lang wünscht' er herzlich, so einige
Monate auf und nieder zu gehen, um sich Wina zu denkenund das Essen.
Aber der Mensch dürstet am größten Freudenbecher nacheinem größern und zuletzt nach Fässern; Walt fing an aufden Gedanken zu kommen, er könne nach der väterlichen Ein-ladung ohne Ucbelstand sich jetzt gar selber einstellen bei dereinsamen Wina. Er erschrak genug — wurde schäm- undfreudenroth — ging leiser auf und ab — hörte jetzt Winaauch aus- und nicdergcheu — der Vorsatz trieb immer mehrWurzeln und Blüten zugleich — nach einer Stunde Streitund Glut war das Wagstück seiner Erscheinung und alle zarte-sten Entschuldigungen derselben fest beschlossen und abgemacht:als er den General kommen und sich rufen hörte. Er rie-gelte, mit dem Hut-Stock in der Hand, seine Wandthüre auf;„diese ist zu, Freund!" ries der General, und er ging, denMißgriff nachfühlcnd, erst aus seiner durch die fremde ein.
Blühend von Träumen trat er ins Helle Zimmer; halbgeblendet sah er die weiße schlanke Wina mit dem leichtenweißen Hute wie eine Blumengöttiu neben dem schönen Bac-chus stehen.
Der letztere hatte ein heiteres Feuer in jeder Miene.