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Augen oft nieder, ans Furcht, daß sie ihre herum wende undvon seinen gestörct werde, ob er gleich wußte, daß sic, geblen-det von der Sonne, anfangs so viel sähe als nichts. Ervergaß, daß sic ihn wahrscheinlich gar nie angesehen. Nachder herrlichen Pracht-Sonne und nach den 5 Rosen-Jnselnsah er nicht hin, sondern genoß und erschöpfte sic ganz da-durch, daß er der stillen Jungfrau und dem stummen Abcnd-traume, womit sie auf den goldncn Inseln ruhte, mit tausendWünschen zusah, cs mög' ihr doch noch besser ergehen, undhimmlisch, und darauf noch herrlicher.
Bon weitem war's ihm, als wenn die Rosana flösse unddie Fähre schiffte, und die Wellen rauschten, und als wenn diewagrccht cinströmcnde Abend - Sonne Hunde und Menschennnt Jugend-Farben überzöge, und jeden Bettler und Bettel-stab vergoldete, desgleichen das Silber der Jahre und Haare.Aber er gab nicht besonders Acht daraus. Denn die Sonneschmückte Wina mit behenden Entzückungen und die Rosen derWangen mit den Rosen des Himmels; — und die Fähre warihm ein aus Tönen sich wiegender Saugbodcn des Lebens,ein durch Abcndlicht schiffendes Morgenland, ein Charons-Nachen, der das Elysium trug zum Tartarus des Ufers.Walt sah unkenntlich aus, fremd, überirdische denn Wina'sVerklärung warf den Widerschein aus ihn.
Ein Krüppel wollte ihm in der Nähe etwas von seinerNoth verlegen, aber er faßte nicht, sondern hassetc cs, wennein Mensch an einem solchen Abend nicht selig war, wo sichdie bisher betrübte Jungfrau erheiterte, und sich die Sonnegleichsam wie eine liebe warme Schwester-Hand an das Herzdrückte, das bisher oft in mancher kalten dunkeln Stundeschwer geschlagen.