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begreif' ich's einigermaßen, wie die Stadt liegen mag, wiegöttlich und himmlisch, wenn der Landschaftsmaler von Be-deutung sich davor setzt, und nur sie abreißct, indcß er hinterseinem Rücken eine Landschaft weiß, die einen Fremdling, derjene nicht kennt, ordentlich mit Abend-Glanz und Ansichtüberhäuft.
Als er oben vor die Aussicht kam, stand er neben demStand- und Sitzpunkte des Malers still, und rief nach demersten Blick aus die Landschaft aus: „Ja, das ist des MalensWerth." „Ich zeichne blos" sagte der gebückte Maler, ohneaufzublickcn. Walt blieb stehen, und sein Auge schweifte vondem breiten Rosana-Strome zu seinen Füßen aufwärts zurStadt am User und Gcbirg, und stieg aus die waldigen zweiFelsen-Gipfel über der Stadt, und fiel auf die Fähre, die, vollMenschen und Wagen zwischen Seilen, zu seinem Ufer vollneuer Passagiere herüber glitt, und sein Auge flog endlich denStrom hinab, der, lang von der Abendsonne beglänzt, sichdurch fünf grüne Helle Inseln brennend drängte.
Die Fähre war gelandet, neues Schiffsvolk und Fuhrwerkcingesticgcn, sie wartete aber noch und, wie cs ihm vorkam,auf ihn. Er lief hinab und sprang auf das Fahrzeug. Al-lein cs wartete auf schwerere Befrachtung. Er schauete aufdrei hier einlaufende Straßen hinauf. Endlich bemerkte er,daß im Abcndglanzc ein zierlicher Reisewagcn mit vier Pfer-den, lange Staubwolken nachschleppcnd, daher rollte.
Darüber mußte der Notar frohlocken, weil schon einFuhrmanns-Karren mit Pferden auf der Fähre stand und derReisewagcn mit den seinigcn sie noch viel gedrängter und bun-ter machte, als sie cs schon durch den Kongreß von Bettlern,Boten, Spaziergängern, Hunden, Kindern, Wandcrgesellcn