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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
Entstehung
Seite
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gcn^) behaupten, daß Gott die Engel vor der Erde und zwardarum erschaffen, damit sie ihn nachher bei deren Schöpfunglobten.

Ich wünscht' cs nicht, sag' ich, daß Du dem jungen,ncugebacknen und ncubackenden Fürsten die gedachte Ehre an-thätest, und eine annähmcst; wahrlich ein Thron wird, wieder Vesuv, gerade höher durch Auswerfen von Höhen undHohen um ihn her und mein Grund ist dieser: weil Du,gesetzt Dir würde irgend eine bedeutende männliche oder weib-liche Hos-, ja Regierungs-Charge zu Theil, doch nicht eherein ruhiges Leben und eine starke Pension bekämest, als nacheinem tapfcrn verflucht großen Fehltritt oder bei gänzlicherUutauglichkeit zu irgend etwas, woraus der Hos-Mensch Ab-schied und Pension begehrt und nimmt, gleich dem vcrurthcil-tcn Sokrates, der sich eine ähnliche Strafe vor Gericht diktirtc,nämlich lebenslänglichen Freitisch als Prhtan; wie untüchtigaber Du zu rechter Untüchtigkeit bist, das weißt Du am besten.> Kannst Du wählen auf Deiner Spannen-Reise, so besuchelieber den größten europäischen Hof als die kleinsten deutschen,welche jenen in nichts übcrtreffen (in den Vorzügen am we-nigsten) als in den Nachthcilcn, wie man denn wahrgcnom-men, daß auch die Seekrankheit (was sie gibt und nimmt,kennst Du) viel ärger würgt auf Seen als auf Meeren.Suche Dein Heil au Höfen mehr in groben Thaten als ingroben Worten; diese werden schwerer verziehen. EinHosmann vergibt zwar leicht, aber mit Gift. Aus diesenschlüpfrigen Abhängen des Throns betrage Dich überhauptganz trefflich und bedenke, daß man da, wie die Griechen zu

*) Libliotlisgus universelle 1. IX. 83.