er, daß ich mich der seltsamen Empfindung nahte, ordentlichso hell wie über eine Gegenwart hinweg in eine Zukunft hin-ein zu sehen, und künftige Stunden zweimal zu haben, jetztund einst."
In der Gaststube war die Maske nicht mehr. Er lashcrzklopscnd die Marsch- und Lcbcnsroutc des Morgens:
„Darauf wurde der Traum wieder etwas menschlicher.Ich sah, wie am Morgen darauf Dein Genius und das Un-Gesicht Dir auf zwei verschiedenen Wegen vorflogen, um Dichzu locken; Du folgtest aber dem Genius und gingest statt nachSt. Lüne lieber nach Roscnhof. Darüber fiel das Un-Gesichtin Stücken herab, einen Todtcnkops und einige Knochen sahich deutlich von der Wolke. Der Genius wurde in der Ferneeine Helle Wolke; ich glaub' aber mehr, daß er sic nur umsich geschlagen. Du trabtest singend aus Deinem Mittags-quarticr, Namens Joditz, durch eine Landschaft voll Lust-schlösser bis an die Nosana, die Dich so lange aufhielt, bisDich die Fahr-Anstalt hinübcrgcfahren hatte in die passableStadt Nosenhof. Mir kam's vor, so weit ich die tief inden Horizont hinunter liegende Stadt erkennen konnte, alshabe sich über ihr der Genius in ein großes, blendendes Ge-wölle auseinander gezogen, und Dich und die Stadt zuletztdarin aufgcfasset, bis die Wolkcnstrcckc unter immer stärkeremLeuchten und Auswerfen von Sternen und Rosen und Graszugleich mit meinem Traume auseinander ging.
Und damit wollt' er, denk' ich, nur bedeuten, daß DuDich im Stadtleiu recht divcrtireu, und darauf auf den Heim-weg machen würdest. —
Wie eine solche Träumerei in meinen Kopf gekommen.