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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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Darauf kam Walt aus ciu Filial-Dörfchen von fünfodcr^ sechs waschenden, fegenden Häusern und rauchenden Back-öfen. Die Jünglinge hoben mit Stangen und halber Lebens-gefahr einen Maricnbanm mit reichen Bänder-Fahnen in dieHöhe, der für ein Dorf wol nicht weniger ist, als was eineVogelstangc für eine Mittelstadt. Die Mädchen, welche dieBänder hinauf geschenkt, sahen hochroth dem Anfbäumen zu,und hatten nichts im seligen Kopf und Herzen, als den mor-gendlichen Kirmeß-Tanz um den Baum mit den allerbcdcu-tendsten Burschen des Orts.

Darauf begegnete der Notar einem schwer ausgeschmück-ten cilfjährigcn Mädchen mit einer Krücke was ihn un-säglich erbarmte und die Frau Pathin lief ans dem Ocrt-chcn ihrem Kirmcßgast schon entgegen.

Darauf kam ein an sich selber angekcttcter Malefikantzwischen seinen Kerker-Führern; alle priesen, so weit sie mitWorten noch vermochten, das Bier des vorigen Dorfs; auchder Malefikant.

Er kam durch das ansehnlichere Dorf, worin das Filialnur eingepfarrt war. Da die Mnttcrkirchen-Thüre geradeoffen stand aus dem kurzen dicken Thurine wurde etwasgeblasen, worein wieder der Viehhirt blies so ging er einwenig hinein; denn unter allen öffentlichen Gebäuden besucht'er Kirchen am liebsten, als EiSpallästc, an deren leere Wändedas Altarlicht seiner frommen Phantasie sich mit Glanz undirrenden Farben am schönsten brach und umher goß. Eswurde drinnen getauft. Der Täufer und der Täufling schriensehr vor dem Tanfcngcl. Vier oder fünf Menschen warennach ihrer Art sonntäglich blasonnirt, gravirt, mit getriebnerArbeit vom Schneider bedeckt; nur aus den vornehmsten Kir-