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schließet; und bemerkte gegen einen neben ihm essenden Bauers-mann, das sehe sehr niedlich aus.
Man ließ ihn lange in seinem Nachklange des melodi-schen Vormittags, in jener epischen Stimmung sitzen, woriner das Kommen und das Verschwinden der Sterblichen imWirthshause ansah, und warten, bevor man ihm sein Tisch-Tuch und seinen Teller Essen austrug. Es ist vielleicht derMühe Werth, zu bemerken, daß er nicht ausaß, theils ausFreundlichkeit gegen den Wirth, um ihn nicht um die Nach-lese zu bringen, theils weil der Mensch, gleich seinen Unter-Königen, dem Adler und dem Löwen, eine besondere Neigunghat, nie rein aufzuspcisen, wie man an Kindern am erstenwahrnimmt. Der Notar begriff gar nicht, wie der Bauers-mann und andere Gäste im Stande sehn konnten, den Tellerordentlich zu scheuern und zu trocknen, und jeden abgeglätte-tcn Knochen noch zu trcpaniren und, wie Kanonen und Per-len, zu durchbohren.
Nach dem Essen stellte er sich vor die offne Saalthüreder Tafclstube, um mit dem im Zauberthal gefundenen Zoll-zettel in der Hand, und mit dessen Ucbergabe zu warten, bisdie speisenden Fuhrleute, die er in corpore auzurcden und zubefragen scheucte, einzeln heraus kamen. Da stand ein jun-ges, schnippisches, dreizehnjähriges Fuhrmännlcin in blauemHemde und dicker weißer Schlafmützc aus, drehte ganz heim-lich dcS Wirths Saud-Uhr um, und wollte dem Mann imeigentlichen Sinne (denn cs war erst ein Drittel Stundcu-Sand verlaufen) die Zeit vertreiben.
Aber der Notar fuhr crboßct hinzu und kehrte die Umkeh-rung um, viel zu unvermögend, ein hämisches Unrecht, das ergegen sich erdulden konnte, gegen einen andern zu ertragen.
Jean Paul's auSgeiv. Werke. XIV.