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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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der Nähe ist es leise, in der Ferne an den Himmels-Gränzenschweifet Getön. Man erinnert sich nicht sowol der Vergan-genheit, sondern sie erinnert sich an nns und durchzieht unsmit nagender Sehnsucht; der Stral des Lebens bricht in selt-sam-scharfe Farben. Allmälig gegen die Vesper wird dasLeben wieder frischer und kräftiger."

41. T r ö d e l s ch n e ck e.

Der Bettel-Stab.

In Grünbrunn kehrt' er ein. Im Wirthshaus hielter seine Wachsflügel ans Küchenfcner, und schmolz sic einwenig. In der That braucht der Mensch bei den besten Flü-geln für den Aether doch auch ein Paar Stiefel für das Pfla-ster. Da der Speisesaal schon voll Hunde und Herren war:so setzt' er sich lieber unter eine Vorhalle oder Vordachung zuTisch, die so breit war als der Tisch. Es war ihm, als seier ein Patriarch, da er in einem offnen freien luftigen Halb-Haus am Hause sitzen, und die ganze sich aufblättcrndc Weltumher haben konnte. Er sah hinaus in die ihm fremden Ge-genden und Felder, und er fühlte sich einem leichten Trouba-dour alter Zeiten gleich, nachdem er zusammen gerechnet hatte',daß er jetzt schon in einer Ferne von neunzehn Wersten vonseiner Heimath lebe. Er trug in sein Reisebuch die ökono-mische Gewohnheit ein, die er vor sich sah, die Wiesen miteinem Kohl- oder anderen Frnchtbcctcn zu umrändern, anstattdaß man sonst umgewandt Beet-Felder in Wiesen-Raine ein-