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tags-Fischchen nicht wegzuschreckcn. Er liebte nicht einen nndden andern Lebendigen, sondern das Leben, nicht einmal dieAussichten, sondern alles, die Wolke und den Gras-Wald dergoldnen Würmchen, nnd er bog ihn auseinander, um ihrenAufenthalt zu sehen nnd ihre Brodbänmchcn und ihre Lust-gärtchen. Er hielt lieber mit Schreiben nnd Dichten auf sei-ner Schrcibtafcl innen, wenn ein buntes weiches Wesen überdie glatte Fläche sich wcgarbeitete, als daß er es weggeschncl-lct oder gar erdrückt hätte. „Gott, wie könnte man ein Le-ben tödten, das man recht angesehen, z. B. nur eine halbeMinute lang" fragt' er.
Er hörte die Flöte, die gleichsam aus dem Herzen derstummen Nachtigallen sprach. Heiße Frcudentropfen sog dasdunkle Getön aus seinem von tausend Reizen überfüllten Auge.Jetzt schlugen ein Paar große Helle Tropfen ans einer warmenFlug-Wolke über ihm auf seine flache Hand herab — er sahsie lange an, wie er cs sonst als Kind bei Regentropfen ge-macht, weil sie vom hohen, fernen, heiligen Himmel gekommen.Die Sonne stach auf die weiße Haut, nnd wollte sie wegküsscn— er küßte sie auf und sah mit unaussprechlicher Liebe nachdem warmen Himmel auf, wie ein Kind an die Mutter.
Er sang nicht mehr, seitdem er hörte und weinte. End-lich stand er aus, und setzte seinen Himmelsweg fort, als ereinige Schritte in der Nähe einen aus der Hutschnur einesFuhrmanns entfallenen Zollzcttcl auf dem Wege gewahr wurde.In der Hoffnung, daß er dem Mann vielleicht Nachkomme undihn finde, hob er das Blättchen auf; weil ihm nichts Frem-des klein, wie nichts Eignes wichtig vorkam, nnd weil seinpoetischer Sturm leichter einen Gipfel bog, als eine Blume.Wenu die Leidenschaft glut-verworren ausflicgt, wie ein brcn-