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lich herunter— schöne Frühlingswinde ziehen durch das langeThal — die Schmetterlinge und die Mücken halten ihren Kin-dcrball und der Rosennachtfalter oder das Goldvögelchen sitztstill auf der Erde — die Blätter der Kirschbäume glühen roth,wie ihre Früchte, nach, und statt blasser Blüten fallen schönbemalte Blätter — und im Frühling wie im Herbste zieht dieSonne am Spinnrade der Erde fliegendes Gewebe aus — —wahrhaftig es ist ein Frühling, wie ich noch selten einengesehen."
Im hohen Aether waren zarte Streifen, Silbcrblumengewebt und Meilen-tief darunter zog langsam ein Wolken-Gebirge nach dem andern hin; — zwischen diese aufgebaueteKluft im Blau flog Walt, und wandelte aus dem Himmels-wcgc aus Dust leicht dahin und sah oben noch höher aus.Doch sah er auch herab ins heimliche Thal — sah den stillenglatten Fluß darin gleiten — Wälder bogen sich liebend voneinem Bergrücken hinein, am andern glänzten Trauben undWeinbcrgshäuschen und reife Beete. — Er fuhr» wieder her-nieder in sein langes Thal, wie auf einen Eltern-Schooß.
„Wie geht cs sich so schön in den Säulenhallen der Na-tur, auf dem Grün und zwischen dem Grün, in ewiger Be-gleitung des unendlichen Lebens! sang er, ohne besondere Me-trik, laut hin, und sah sich nm, damit niemand seine Sing-stimme belausche. — Wallet nur hin, ihr hübschen Schmet-terlinge, und genießet die Honigwochc des kleinen Seyns —ohne Hunger, ohne Durst*) — ein schönes Sonnenleben —,ein Liebcsscyn — und die einzige Kammer des Herzens ist nur
') Schmetterlinge haben nur eine Herzkammer und die meistenkeinen Magen.