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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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rind cs unter die mildeste Sonne hängen, ein Wcltchen, wor-auf ich nichts setzte, als lauter dergleichen liebe Kindcrlcin;und die niedlichen Dinger ließ' ich gar nicht wachsen, sondernewig spielen. Ganz gewiß, wenn ein Seraph himmclssatt wäreoder sonst die goldnen Flügel hängen ließe, könnt' ich ihn da-durch Herstellen, daß ich ihn einen Monat lang ans meinespringende jubelnde Kindcrwclt hcrabschickte, und kein Engelkönnt', so lange er ihre Unschuld sähe, seine eigene verlieren."

Endlich rückten die Kinder, einander an den Händen zuführen befehligt, mit der Mutter ans, zur Frau Pathin. Einlanger Tyroler mit grünem Hut, von welchem bunte Bänderflatterten, trat singend hinein. Walt trank und brach ans.Schön war draußen die Welt, sogar noch in Härmlcsbcrg.Im Dorfe wurde Zimmerholz mit lauten Schlägen zugehaucn,und, mit der rothen Meßschnur angeschnellct, in gerade For-men abgctheilt; alle Kindcrszcnen unter dem Bauholz sei-nes Vgters kamen mit dem Noscnhonig der Erinnerung ausden Kindhcitsrosen beladen zurück. Blcichcrinncn mit großenHüten begossen, leicht gebückt, die weißen Beete ans Flachs-Lilien. AuS dem Hut, den ein Mädchen an langen Bändernan der Hand herunter hängen ließ, floh er zu den blauen,gelben Glaskugeln eines Gartens auf, und wiegte sich überall.

Jetzt kam er in die lange Gasse des ans Bergen, wie ausPallästen zusammen gcrciheten Rosana-Thals hinein EdensGartenschlüssel wurden ihm vorn überreicht, und er sperrte csaus.Der völlige Frühling ist da, der Orpheus der Natur,sagt' ich (schreibt er), denn die Wiesen blühen ja die Dot-terblumen stehen so dicht den Heu-Bergen ziehen kleineKinder mit großen Rechen kleine Hügel zu oben aus denWäldern der Berge ruft die Waldlerchc und die Drosseln Herr-