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in allen Wandergesellcn verjüngte sich ihm die väterliche Ver-gangenheit.
Jetzt fuhr ein Salzkärner mit Einem Pferde vor, tratein, wnsch sich in einer ganz fremden Stube öffentlich undtrocknete sich mit dem an einem Hirschgeweih' Hangenden Hand-tuch ab, ohne noch für einen Kreuzer verzehrt oder begehrt zuhaben. Walt bewunderte den kräftigen Weltmann, ob er gleichnicht fähig gewesen wäre, sich nur unter vier Augen die sci-nigcn zu waschen. Dennoch exerzirte er — da er nun etwasgetrunken — einige Wirthshaus-Freiheiten, und ging in derStube wohlgemuth umher, ja auf und ab.
Ob er gleich nicht im Stande war, unter einer fremdenStubendccke den Hut aufzubehalten — sogar unter seiner saher ungern bedeckt aus dem Fenster aus Artigkeit —: so hatt'er doch seine Freude daran, daß andere Gäste ihren aus hat-ten, und sonst überall von den herrlichen akademischen Frei-heiten und Jndependcnzakten der Wirthsstnben den besten Ge-brauch machten, es sei, daß sie lagen, oder schwiegen, oder sichkratzten. Ihm schienen die Wirthsstnben ordentlich als hübschegeräumliche, ans abgebrochenen cingeäschertcn Reichsstädtenunversehrt herausgehobenc reichsunmittelbare Diogenes-Fässervorzukommen, als hübsche aus Marathons-Ebenen ausgestochneGrünplätze, vom Keller grünend gewässert.
Es wurde schon erwähnt, daß er auf und ab ging; aberer ging weiter und — denn das Wirthshausschild setzt' er alsAchilles-Schild vor, den Wcinbccher als Minervens-Helm auf— schrieb unter aller Augen ein und das andere Texteswortin seine Schrcibtasel, um, wenn er allein wäre Abends imQuartier, darüber zu predigen. Auch trug er ein, daß aufdem Schilde des Wirthshauscs ein Schilderhäuschen stand.