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s§o. 40. L 6 (I o nulli.
Wirtl, «Häuser — Reiscbelustigungen.
Der Notarius, der unter die Menschen gehörte, welchewol Jahre lang daheim sparen können, aber nicht unterwegs— hingegen andere kehren es gerade um — forderte keck seinNösel Landwein. Dabei aß und saß er und beobachtete ver-gnügt die Wirthsstube, den Tisch, die Bänke und die Leute.Als einige Handwerksbnrsche ihren Kaffee bezahlten: bemerkteer sehr wahr, daß die Milchtöpschcn in Franken ihren Gieß-schnabel dem Henkel gegenüber haben, in Sachsen aber linksoder gar keinen. Mit gedachten Burschen ging seine Seeleheimlich auf Reisen. Gibt es etwas schöneres, als solcheWanderjahre in der schönsten Jahrszeit und in der schönstenLebenszeit, bei solchen Diätcngeldern, die man unterwegs beijedem Meister erhebt, und bei solcher Leichtigkeit, in die größ-ten Städte Deutschlands ohne alle Reisekosten zu gehen, undsobald kaltes nasses Wetter einbricht, sogar auf einem Arbeits-stnhl häuslich zu nisten und zu brüten wie der Kreuzschnabelim Winter? — „Warum (schreibt sein Tagebuch Butten)müssen die armen Gelehrten nicht wandern, denen das Reisenund das Geld dazu gewiß eben so nöthig und dienlich wäreals allen Gesellen?" —
„Draußen im Reich" sagte stets Walts Vater, wenn erbei Schneegestöber von seinen Wanderjahren erzählte; und da-her lag dem Sohne das Reich in so romantischem Morgcnthaublitzend hin als irgend eine Quadratmeilc vom Morgenland;