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wandelte, und welcher die modische Taschenlosigkcit das Glückgewährte, diesen Schminklappen des Gefühls, diese Flughautder Phantasie in der Hand zu haben. Sic sah oft nach demThurme, einigemal an sein Fenster, grüßt' ihn mitten imSchmerz; ja als wenn sie ihm winke, hinunter zu kommen,kam es ihm vor, aber nicht glaublich genug, weil er ansenglischen Romanen wußte, wie weit weibliche Zartheit gehe.Jndeß kam Flora und bat ihn wirklich hinab.
Er ging zur Bewegten als ein Bewegter. „Ich denkemir leicht, dacht' er sich aus der Treppe, wie ihr ist, wenn siean den Stadtthnrm sicht, und droben den einzigen Menschenbald ausgcbahret glauben muß, der nur durch eine herzlichsteLiebe, wie eine mütterliche gegen ein mißgcschaffncs Kind, denEindruck ihrer Widrigkeit schön überwand." — „VerzeihenSie meinen Schritt — fing sie stockend an, und nahm dasSchnupftuch, diese Schürze eines trocknen Herzens, von denfeuchten Augen weg — wenn er Ihnen mit der Delikatesse,die mein Geschlecht gegen Ihres behaupten muß, sollte zustreiten scheinen."
Schade oder ein Glück war's, daß sic gerade diese Phrasisnicht dem hastigen Quoddcus Vnlt sagte; denn da cs schwer-lich in Europa oder in Paris oder Berlin einen Mann gab,der cs in dem Grade so verfluchte — und crricth — als er,wenn eine Frau bestimmt auf ihr Geschlecht und auf dasfremde und aus die nöthigen Zartheiten zwischen beiden hin-wies und cs häufig anmerktc, wie da mancher Handkuß sieeine unreine Seele errathen lasse, dort mancher wilde Blick,und wie das zärterc Geschlecht sich gar nicht genug deckenkönne: so würde der Flötenspieler ohne Umstände geäußerthaben: „eine frcimüthige H — sei eine kecke Heilige gegen