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Ganz verdrießlich zuletzt darüber, daß er nicht traurigwerden wollte, fuhr er ohne Gebet aus den Federn, und hörtesein Herz ab. Er mochte aber fragen und zanken, so lang'er wollte, und dem Herzen den blaffen jungen Leichnam ansdem Thurmc Hinhalten, und dessen zngcdrücktc Augen, die mitkeiner Morgcnsonne mehr aufgingen: es half gar nichts, dieReise und mithin die Reisegelder behielten ihren Goldglanz,und das Herz sah sehr gern hinein. Endlich fragt' er auf-gebracht, ob es denn, wie er sehe, des Teufels lebendig sei,und ob es, wenn es könnte, etwa den armen Testator nichtsogleich und mit Freuden rettete und aufbrächte? Man be-sänftigte ihn ein wenig durch die Antwort: mit Freuden undauf der Stelle. Hier fiel ihm das Versprechen des Thürmersein, ein weißes Schnupftuch als Trauerflagge am Thnrmeauszustecken, wenn der junge Mensch verschieden wäre. Daer aber droben keines fand, und doch darüber einige Freudeverspürte: so entließ er das arme verhörte Herz und warordentlich aus sich ärgerlich, ohne Noth dem ehrlichen gutenSchelm so zugesetzt zu haben.
Er hätt' aber nur diesen Schelm fragen sollen, wie ihnbei zehnmal größerer Erbschaft z. B. der Tod des Brudersgestimmt haben würde: so würd' er, wenn er gefunden hätte,daß dann die Last viel zu schwer, der Kopf zu gebeugt gewe-sen wäre, um nur etwas anderes zu sehen, als das Grabund den Verlust, leicht den Schluß gezogen haben, daß nurdie Liebe den Schmerz erschaffe, und daß er vergeblich einenzu großen bei einer zu kleinen für den Elsässer von sichgefordert.
Jetzt sah er ein weißes Schnupftuch, aber nicht amThurm, sondern an Raphaelen, die im Parke,traurig lust-