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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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Testamenten." Aber dieser bezog es auf seinen Styl undStand, er dachte an nichts, als an das närrische hüpfendeLebens-Karnaval, wo der zu ernsthafte Tod am Schlüsse denTänzern nicht nur die Larven abzieht, auch die Gesichter. ImBette betete er herzlich für den jetzt kämpfenden Jüngling umeinige Abcndröthe oder Frühlingsstralen in der wolkigen Stunde,welche ans jeden Menschen wie ein unendlicher Wolkcnhim-mel Plötzlich oben herunter fällt und ihn zugchüllt anflöset.Er drückte dabei fest die Augen zu, um über nichts zufälligesetwan zusammen zu schaudern.

lXo. 38. Marienglas.

Raphaela.

Als Gottwalt erwachte, hatt' er anfangs alles vergessen,und die Abendbcrge vor seinem Bcttfenster standen so rothim Morgenschein, daß sein Wunsch der Reise wieder kamdarauf der Einwurf der Armuth endlich der Gedanke, daßer aber ja über 20 Lonisd'or gebiete. Da sah er nach demStadtthurm, worauf als einem cnstium ckoloris nun der ver-storbne Flitte liegen konnte, und wollte traurig anfblicken.

Aber sein Gesicht blieb aufgcheitert, so mitleidig er auchdie Augen auszog; die romantische Reise in solchen blauenTagen in solchen Verhältnissen so Plötzlich geschenkt das war ihm ein Durchgang durch die hellcste Glücks-sonnc, wo es Licht stäubt und man sich ganz mit Flimmernüberlegt.