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war, der es mit scindm blassen langen Gesicht zu keinemVesperprcdiger bringen konnte.
Walt nahm stumm voll Mitleids des Pazicnten Handmit der Rechten und zog mit der Linken sein Petschaft undPapier aus der Tasche; und überzählte mit den Augen kurzdie Zeugen. Er forderte drei Lichter, weil sic das xromptua-riuw sums von ihm forderte zu Nachttestamentcn; war abermit Einem elenden zufrieden, weil auf dem ganzen Leucht-Thurm kein zweites zu haben stand, desgleichen kein drittes,und er viel zu mitleidig und zu eilig war, jemand in dieNacht und den Thurm herab zu schicken nach Licht.
Der Kranke fing an, das erste Vcrmächtniß zu diktiren,nach welchem dem Kaufmann Neupctcr Flittcns ganze Divi-dende am längst erwarteten westindischen Schiffe zustarb, des-gleichen ein versiegeltes mit ODb' bezeichntes Juwelcnkäst-chen, das von den Gebrüdern Heiligenbeil in Bremen abzu-fordcrn war. — Es war sichtbar, daß Flitte, obwol halb todt,doch überall auf diktirte gut stylistrte Schreibart ausging.— Aber Walt mußte cinhalten und einen Löffel Wasser for-dern, um einige Dintc aus dem Dintenpulver zu machen,in das er cintunkte. Als die Dintc fertig war, fand er wie-der sehr ungern, daß die neue ganz anders anssehe als diealte, und daß er so das Instrument — geradezu entgegenallen Notariats-Ordnungen — mit doppelter Dinte hin-schrcibc. Glcichwol bracht' cr's nicht über sein höfliches Herz,alles zu zerreißen und von neuem anzuheben.
Daraus testirte der Kranke dem dürftigen Flachs seinesilbernen Sporen und seinen mit Seehund bczognen leerenKoffer und die Reitpeitsche. Dem v. Hut vermachte er alles,was er an Aktiv-Schulden in der Stadt zu fordern hatte.
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