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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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Er mußte inne halten, um einige Kräfte zu schöpfen.Auch vermach' ich dem H. Notar Harnisch, hob er mitschwacher Stimme wieder an, für das Vergnügen ihn znkennen, alles, was sich thcils an Baarschaft, thcils an Wech-seln nach meinem Tode bei mir vorfinden mag, und was sichgegenwärtig nicht über 20 Friedrichsd'or belaufen wird, da-her ich ihn bitte, vorlieb zu nehmen, und meinen goldnenFingerring noch beifüge."

Walt konnte kaum die Feder führen; und wollt' es auchnicht mehr; denn er crröthctc, vor so vielen Zeugen, und voneinem sterbenden Menschen, dem er nichts vergelten konnte,so ansehnlich beschenkt zu werden; er stand aus, drückte stummvor Mitleiden und Liebe die gebende Hand und sagte: nein,und bat ihn, noch einen Arzt zu wählen.

Dem Hrn> Stadtthürmcr Heering" wollte Flittcfortfahren, sank aber geschwächt durch Sprechen aufs Kissenzurück. Heering sprang herbei, lockerte die Kissen besser ansund setzte den Pazientcn ein wenig in die Höhe. Es schlug12 Uhr; und Heering sollte nachschlagen; aber er wollte ineinem solchen Aktus nicht hämmern ans der Glocke, sondernerhielt Stille, damit man den Testirer forthöre:ihn alsobedenk' ich mit meinem seinen weißen Zeuge, desgleichen mitallen meinen Kleidern nur die Reitstiefeln gehören derMagd und alles was noch von einer rcichbesetzten Taba-tiere in meinem Koffer übrig bleibt, wenn man davon Lei-chen- und andere Kosten bestritten hat."

Bald nach einigen Legaten und nach den Formalitäten,die den letzten Willen eines Menschen noch mehr erschwerenals den schlimmsten vorher, war alles abgethan. Noch drangder sichtbar mehr ermattende Elsässer darauf, daß der Notar