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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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fehlt' ihm doch der allgemeine nervus raruin Aerencknrumzu dieser List.

In Städten, wo Flitte mir durchflog, vermocht' er leich-ter etwas, und war' cs auch mir dadurch gewesen, daß er sichals seinen eigenen reichen Bedienten anklcidete und sich selberanmeldcte, als seinen Herrn, und zum zweitenmal ohne denKerl wieder kam. In Haslau that es ihm einen Monat langgute Dienste, daß er auf seine Kosten einen Teich abziehcnund darin nach einem kostbaren Tafelstcine stochern und wüh-len ließ, den er wollte hinein verloren haben. Aber derHunger, der eben sowol als Philipp II., zumal unter des letz-ter» Negierung, der Mittagst eufcl heißen sollte, und nochmehr der Kleidcrtcnfel, und jeder Tag hatten ihm allmäligein anständiges Gefolge von Lehnlakaien oder valats clstantiiisis, das immer hinter ihm ging unter dem bekanntenNamen Gläubiger, in die Dienste geführet und zugewälzt.Oft schickten diese wahren Kammer-Mohren ihre eignenLaden - und andere Diener als Mcphistophelefsc, die, ohnezitirt zu seyn, ihn selber zitirtcn.

Deswegen zog er auf deu Glockcnthurm seinen Schuld-thurm um durch die unzähligen Treppen manche Besuchezu verleiden, oder aus dem Glockenstuhle vorauszuschcn. Un-ten in der Stadt schwur er stets, er Hab' es gethau, um eineschöne freie Aussicht zu genießen, so sehr er auch die Be-schwerden sich vorher habe denken können.

Unter seinen Gläubigern war nun ein junger Arzt, Na-mens Hut, der sich sehr aufblics und der wenige Pazientcnhatte, weil er ihnen das Sterbliche auszog und sic verklärte.Dieser Hut hatte den vier großen Brownischen Kartenköni-ginncn seine vier ganzen Gehirnkammern eingcräumt der

Jean PauUs auSgew. Werke. XIV. Z