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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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über das Dach; er hätte sie gern herabgcriffen. Alles war sostill, daß er die Wanduhren gehen hörte. Der Mond schüt-tete seinen fremden Tag in die Fenster des dritten Stockwerks.O war' ich ein Stern so sang cs in ihm und er hörtenur zu ich wollte Ihr leuchten; war' ich eine Rose, ichwollte Ihr blühen; war' ich ein Ton, ich dräng' in IhrHerz; wär' ich die Liebe, die glücklichste, ich bliebe darin;ja wär' ich nur der Traum, ich wollt' in Ihren Schlummerziehen und der Stern und die Rose und die Liebe und allesseyn, und gern verschwinden, wenn sie erwachte."

Er ging nach Hause zum ernsten Schlaf, und hoffte, daßihm vielleicht träume, er sei der Traum.

37. Eine auserlesene Kabinetsdrüse.

Neues Testament.

Der September war so schön, der die schönste Rose,Wina, versetzt hatte, daß dem Notar Nock, Stube und Stadtzu enge wurde; er wollte ein wenig in die weite Welt hin-aus. Er reifete unsäglich gern, besonders in unbekannte Ge-genden, weil er unterwegs glaubte, es sei möglich, daß ihmeines der romantischsten lieblichsten Abenteuer zuflattere, vondem er noch je gelesen. Daher war das erste, was er ineiner neuen Stadt machte, kleine Stundcnreiscn um sie herum.Hatt' er aber lange da gewohnt, so lief er zu Zeiten in eineneue Gaffe ein, und machte sich mit besonderem Vergnügenglaublich, er sei eben auf Reisen in einer ganz fremden Stadt,