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darüber und sagte: „Du bist eine verdammt gute Seele!"Die Liebe, welche das ganze Herz öffnet, so wie verschenkt,verschließet und behält doch den Winkel, wo sic selber nistet;und diktirt dem besten Jüngling die erste Lüge, wie der bestenJnngsrau die längste.
Walt begleitete — bei seinen innern Bewegungen, derenBlutkügelchcn wie höhere Kugeln einen freien Himmel zumBewegen brauchten — den Bruder nach Hause. Dieser be-gleitete erfreut wieder jenen; Walt wieder diesen, um vorWina's Fenstern ans dem Heimwege vorbeizukommcn. Sotrieben sic cs oft, bis der Notarins siegte.
Einsam unter dem breiten Sternenhimmel könnt' er dieglühende Seele recht ausdchncn und abkühlen. „Sollt' ichdenn den romantischen, so oft gedichteten Fall jetzt wirklich inder Wirklichkeit erleben, daß ich liebte? sagte er. Nun sowill ich — setzt' er dazu, und der bisher winterlich cinge-pnpptc, gefrorne Schmetterling sprengte die Puppcn-Hülseweit ab, und fuhr auf und wiegte feuchte Schwingen — lie-ben wie niemand und bis znm Tod und Schmerz -— denn ichkann's ja gut, da Sie mich nicht kennt und nicht liebt, undich ihr nichts schade und sie sehr von Stand ist und jetzt vol-lends aus 1 Monat verreiset. Ja cs sei Ihr ganz und vollhingereicht, das unbekannte Herz, und wie unterirdischen Göt-tern, will ich ihr schweigend opfern. O ich könnte diese Sternefür Sic pflücken znm blitzenden Juwelen-Strauß und weicheLilien aus dem Monde darein binden, und es in Ihrem Schlafeneben Ihr Kiffen legen; müßt' cs auch kein Wesen, wer esgcthan, ich wäre zufrieden."
Er ging die Gasse herab an Zablocki's Haus. Alle Lich-ter waren ausgelöscht. Eine kernschwarzc Wolke hing sich