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Er pries gewaltig, wicwol heute das Lob den Notar we-niger entzückte als erweichte. „Brüdcrlein, sagt' er, kennt'ich dich und die Macht der Kunst nicht so gut, so schwur'ich, du wärest schon auf dem elektrischen Jsolir-Schemel derersten Liebe gestanden, und hättest geblitzt; so wahr und hübschsteht jeder Funke da." Denn Vult hatte bisher, ungeachtetoder vielmehr wegen aller Offenherzigkeit des Bruders, dasVergißmeinnicht der Liebe nicht in ihm bemerkt, weil alles inihm voll Liebes-Blumen stand, und weil Vult selber jetzt nichtviel aus den Weibern machte. Sein Schmollgeist, sagt' eroft, meide den weiblichen; man müsse aus einem lackirtcnStäbchen, das nur für die weiblichen Blumen in der Erdesteht, eine römische Säule werden, deren Kapitäl jene Blu-men blos bekränzen.
Sehr erstaunte Walt — der im Doppel-Roman nur derDichter, nämlich das stille Meer gewesen, das alle Bewegun-gen, der Seegefechte und des Himmels, abspiegelt, ohne selberin einer zu seyn — als Vult aus dem Buche von weitemschließen wollte, er liebe vielleicht. Er glaubte dem gereisctenFlötenistcn aufs Wort; sagte aber selber keines davon und warheimlich ganz vergnügt, daß er's jetzt gerade so habe, wie cr'shinschreibe. Stundenlang srappirtc ihn eine neue Nolle, woriner etwas zu spielen hatte, was schon Millionenmal auf allenPlaneten gespiclct worden.
Als nun die Brüder nach ihrer Gewohnheit ihre gegen-seitigen Tagsgeschichten gegen einander austauschcn wollten: soging dem Notar die scinigc sehr schwer und klebend von derZunge; — er hielt sich mehr an den General und an dessenEiuoil-es erotigues, NM seine eignen zu decken.
Er lobte die geistige reine Blüte in jenen; Vult lächelte