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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
Entstehung
Seite
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theologischen Journalen, falls sie droben welche schreiben, mitRecht darauf aufmerksam machen, daß die zweite Welt wun-derliche Heilige habe, und noch manche Aufklärung brauche,bis sie so weit vorrücke, daß sie Gebete auf dem Theater undGebete auf dem Schrcibcpnlt, nach Einem liturgischen Sty-listikum, so zu sagen, abgcflncht, gleich gut aufnehmc.

Walt blieb, bis Wina aufstand und vorüberging, um sieanzusehen. Er könnt' es aber nachher gar nicht begreifen,daß er, als sie in der größten Nähe war, unwillkürlich wiekrampfhaft die Augen zugedrückt;und was hals's mir viel,sagt' er, daß ich durch drei Gassen hinter ihr nachguckte?"

Er schweifte aus der Stadt hinaus. Es war ihm, alswenn zwei einander entgegen wehende Stürme eine Rose mit-ten im Himmel schwebend erhielten. Draußen stand ein lan-ges bergiges Abendroth wie ein Nordschcin am Himmel undmachte Licht. Er suchte jetzt seine alte Sitte hervor, großeErregungen z. B. wenn er irgend einen Virtuosen gesehen,und wär's auf dem Tanzseile gewesen dadurch zu nährenund zu stillen, daß er sich frei einen Superlativ des Fallsausträumte, wo er die Sache noch Millionenmal weiter trieb.Er wagte dreist den herrlichsten Traum über Wina und sich.Wina ist eine Psarrerstochter aus Elterlein fing er an zufällig reis' ich durch mit Suite; ich bin etwa ein Mark-graf, oder Großherzog, nämlich der Erbprinz davon nochjung (doch ich bin's jetzt auch), so bildschön, sehr lang, mitso himmlischen Augen, ich bin vielleicht der schönste Jünglingin meinem Lande, ganz ähnlich dem Grafen Sie sah michvor dem Psarrhausc vorbei sprengen auf meinem Araber; dawirst ein Gott ans dem Himmel den unauslöschlichen Brandder Liebe in ihre arme zarte Brust, als er das Zeichen, einen