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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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zumal wenn es einen so nahe angeht, wie hier den verwaistenGeneral?" Walt glaubte nämlich, der General, der vonder Frau und auch von der Jugend geschieden war, habesolche und ähnliche Zeilen wie

Jetzo nur zum letztenmal

Für den Abend meines Lebens-

Und ein Weib voll Zärtlichkeit-

blos als Nachtigallen - Darstellungen eigener Seelen - Klagensingen lassen. Es konnte ihn weit mehr rühren zumal daes auch viel reiner war wenn er Ton-Sprüche auf fremdeLeiden und Wünsche, als wenn er sic auf eigne bezog; unddarum war ihm der vergebliche Antheil an Zablocki so unlieb.

Vult aber, dem er alles vortrug, sprach später den Welt-mann mit diesen Worten frei:er ist an Hof-Konzerte ge-wöhnt, mithin an Taub - Bleiben wie Cremen, ist dasWeltlebcn gleich kalt und süß; indes hat sser Weltmannoft viel Ohr bei wenig Herz (wie andere umgekehrt) und be-horcht wenigstens die Form der Tonkunst ganz gut."

Keine Zeile" hatte Walt eilfertig gesagt.Wie so?versetzte Zablocki. Mein Gcrichtshalter sagte mir gerade dasGegentheil." Hier entfuhren Walten die Thräncn; erkonnte nicht anders, die letzten Sang-Zeilen hatten ihn mit-und weggenommcn; die Scham über die unwillkürliche Un-richtigkeit trug weniger bei:wahrhaftig versetzt' erdas meint' ich eben; denn die Schcnknngs-Äkte wurde unter-brochen die ersten Zeilen schrieb ich natürlich." DerGeneral schrieb die Verwirrung des gcrührtcstcn Gesichts nichtder schauern Stimme zu, sondern seiner eignen- brach gnt-müthig mit den Abschicdsworten ab, daß er auf einige Wochen