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zumal wenn es einen so nahe angeht, wie hier den verwaistenGeneral?" — Walt glaubte nämlich, der General, der vonder Frau und auch von der Jugend geschieden war, habesolche und ähnliche Zeilen wie
Jetzo nur zum letztenmal
Für den Abend meines Lebens-
Und ein Weib voll Zärtlichkeit-
blos als Nachtigallen - Darstellungen eigener Seelen - Klagensingen lassen. Es konnte ihn weit mehr rühren — zumal daes auch viel reiner war — wenn er Ton-Sprüche auf fremdeLeiden und Wünsche, als wenn er sic auf eigne bezog; unddarum war ihm der vergebliche Antheil an Zablocki so unlieb.
Vult aber, dem er alles vortrug, sprach später den Welt-mann mit diesen Worten frei: „er ist an Hof-Konzerte ge-wöhnt, mithin an Taub - Bleiben — wie Cremen, ist dasWeltlebcn gleich kalt und süß; — indes hat sser Weltmannoft viel Ohr bei wenig Herz (wie andere umgekehrt) und be-horcht wenigstens die Form der Tonkunst ganz gut."
„Keine Zeile" hatte Walt eilfertig gesagt. — „Wie so?versetzte Zablocki. Mein Gcrichtshalter sagte mir gerade dasGegentheil." Hier entfuhren Walten die Thräncn; — erkonnte nicht anders, die letzten Sang-Zeilen hatten ihn mit-und weggenommcn; die Scham über die unwillkürliche Un-richtigkeit trug weniger bei: „wahrhaftig — versetzt' er —das meint' ich eben; denn die Schcnknngs-Äkte wurde unter-brochen — die ersten Zeilen schrieb ich natürlich." DerGeneral schrieb die Verwirrung des gcrührtcstcn Gesichts nichtder schauern Stimme zu, sondern seiner eignen —- brach gnt-müthig mit den Abschicdsworten ab, daß er auf einige Wochen