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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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fasten ließe, nicht die Mönche allein; da cs vielleicht schongenug wäre, wenn mir Spitzbuben, Spieler, Mörder nichtsrechts zu essen hätten.

Er ging in die Kopirstube zum General, nicht nur mitdem völligen Wunsche, das Mädchen zu sehen, das heute -an seinem romantischen Tage eine Märtyrin gewesen, son-dern auch mit der Gewißheit, sie sei von Eltcrlcin zurück underscheine. Während er mit unsäglichem Vergnügen einenäußerst frechen Brief einer gewissen Libcttc, wie er nur ausder moralischen Lutetia*) voll Epikurs-Ställe kommen kann,ins Reine schrieb denn er schmeckte in Liesen Freudcn-kelchen nur den Abcndmahlswcin der geistigen Liebe und kei-nen geschwefelten so drang aus den halboffnen Zimmernkein Laut in sein Kabinct, den er nicht zu einer Ankündigungeiner Erscheinung zitternd machte. Wie in weiten dichtenWaldungen ferne lange Töne hier und dort romantisch durch-klingcn: so kamen ihm einzelne Akkorde auf dem Fortepiano Rufe des Generals Antworten an Wina vor End-lich hört' er wirklich Wina selber im nächsten Zimmer mitihrem Vater vom Singen sprechen. Er glühte bis zur Stirnhinaus, und bückte den unruhigen Kopf fast bis an die Feder-nieder. Sie hatte jenen innigsten, herzlichsten, mehr aus derBrust als Kehle hcraufgcholtcn Sprachton, den Weiber undSchweizer viel häufiger angcbcn, als andre Leute.

Indem der General cintrat und Walt stammend fort-kopircn wollte: hatt' er das Unglück, daß das Mädchen Sing-notcn aus dem Kabinette fliegend wegholtc, ohne daß er vor

Diesen Namen Kothstadt trug sonst Paris in unbildlichcrBeziehung.

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