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Die Sonne blitzte ihm reiner nnd näher, die Menschensah er wie durch einen Traum der Trunkenheit schöner nndwerther gehen, und die Quellen der Nacht hatten seine Brustmit so viel Liebe vollgegosscn, daß er nicht wußte, wohin er-ste leiten sollte.
Zu Papier sucht' er fie anfangs zu bringen, aber keinStreckvers nnd kein Kapitel gelang. Er hatte einen Tag wienach einer vertanztcn Nacht, man will nichts machen alshöchstens Träume, und auch nichts anderes haben — allessoll sanft sehn, sogar die Freude — sie soll nicht mit Wind-stößen an den Flügeln reißen, still sollen die ausgestrccktenSchwingen das dünne Blau dnrchschncidcn nnd durchstnkcn —nur Abendliedcr will der Mensch sogar am Morgen, aber keineinziges Kriegslied, nnd ein Flor, aber ein hellgcsärbtcr, be-zieht und dämpft die Trommel des Erden-Tobcns.
Walt konnte nichts anders machen — „nur heute keinInstrument, das gebe Gott!" wünschte er — als einen Spa-ziergang in das Van der Kabclsche Hölzchen, das er einst er-ben kann, nnd wo er den entfremdeten Grafen zum erstenmaleaus der Erde gesehen. Um ihn flogen, gingen, standen Träumeaus tiefen Jahrhunderten — ans Blüten- und Blumenlän-dern — ans Knabenzciten — ja ein Tränmchen saß nnd sangim spannenlangen grünen Weihnachts-Gärtchen der Kindheit,das sich der kleine Mensch auf vier Nädern am Faden nach-zieht. Siehe da bewegte vom Himmel sich ein Zanberstabüber die ganze Landschaft voll Schlösser, Landhäuser undWäldchen, nnd verwandelte sic in eine blütendicke Provenceaus dem Mittelalter. In der Ferne sah er mehrere Proven-zalcn aus Olivenwäldcrn kommen — sie sangen heitere Liederin heiterer Luft — die leichten Jünglinge zogen voll Freude