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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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bei ihnen werde, wenn sie ihn nicht immer heiß und fett mitIdeen übergießcn am Bratenwender des Gesprächs, indeß derGeschäftsmann schon zufrieden gestellt wäre, wenn er säße,und der Weltmann, wenn er am Fenster stände, oder ver-nähme, daß die Markgräfin gestern bei Tafel unmäßig ge-nießet, und daß der Baron von Klcinschwagcr, dessen Namener gar nie gehört, diesen Morgen blos dnrchpassirt, ohne an-zuhaltcn. Gelehrten kann das schwerlich zu oft vorgcstelltwerden; sie ziehen sonst immer einen Proviant-Wagen fürdie Gesellschaft mit mehreren oder wenigem Gedanken nachoder gar mit Witz. Rechte gewöhnliche und doch befriedigendeUnterhaltung ist allgemein unter den Menschen die, daß einerdas sagt, was der andere schon weiß, woraus dieser aberetwas versetzt, was jener auch weiß, so daß jeder sich zweimalhört, gleichsam ein geistiger Doppelgänger.

Mit Flitten, der so leer an Realien war, als Gottwaltan Personalien, konnte dieser wenig anfangcn. Indeß sprach,sang und tanzte der Elsässer so gut es ging, trat oft ansFenster und oft ans Bücherbrett und suchte darüber etwaszu sagen, weil er gern vor jedem mit dem prahlte, was jedereben war. Einige Menschen sind Klaviere, die nur einsamzu spielen sind, manche sind Flügel, die in ein Konzert gehö-ren; Flittc konnte nur vor vielen reden, und blieb im Duettsäst zu dumm.

Als endlich der gute Notar an der Langweile, die er zumachen glaubte, selber eine fand denn im Gespräch, wieim Pharao, ist erwiesen der Gewinn (des Vergnügens wiedes Geldes) nie größer als der Einsatz von beiden: so stn-dirte er am Elsässer heimlich den Franzosen (denn Elsaß,sagt' er, ist doch französisch genug) und goß ihn im Vor-