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Grafen zusieht oder gar der Erwiederung derselben — sich zujenem zornigen Ausbruch aufzutreibcn, ohne welchen, seinerbekannten Meinung nach, an Versöhnungen gar nicht zu den-ken ist, außer an schlechte. Freundschaftliche Eifersucht ist vielstärker als liebende, schon weil sie nicht, wie diese, ihren Gegen-stand zu verachten vermag. — Die zweite Absicht Vultsbei dem Verkleiden kann sich nur auf den Wechsel- oder Horn-schluß gründen, daß der Graf den Notar — wenn dieser denadeligen Psaucnschwanz fallen lassen — als nackte Notariats-Krähe entweder wild aus Herz und Garten jagt (dann ge-wänne eben Vult), oder ihm, wie eine Krähe der andern,nichts aushackt (dann könnte Vult sehr zanken und sich spätversöhnen) — und einen dritten Fall gibt es eben nicht.
Der Notar kam ziemlich beklommen bei dem Bruder an.„Hier, sagte Vult, liegt der menscheuhasseude Meinem ausKotzebue's Meuschcnhaß und Neue aus dem Stuhl" und zeigteauf den feinsten Ueberrock, den Purzel für edle Bühnen-Cha-raktere gekehrt hatte, ferner einen langhaarigen Nundhut, ge-spornte Steifstiesel, drei Ellen lange Halsbinden für den Hals,um die Farben im Gesicht zu unterbinden, und seidene Unter-kleider. Aber was vorher leicht durch den Acther der Ein-bildung flog, steckte jetzt fest vor Walt in der unbchülflichenGegenwart, und die Sünde zerfiel in Sünden.
„Beim Henker, -sagte Vult und streifte dem Notariusdas Zöpflein herunter, skrupelst du doch, als könnt' cs nichteben so- gut eine Au- als Verkleidung verstellen. Bestehtdenn ein Edelmann in einem Paar Stieseln und Sporen?Versauere mir uichts!" —-
Ein Friseur- erschien. Das ganze Haar mußte in un-zählige Locken zurückrollcn. Daraus wurd' er hermetisch mit