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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Walt nahm Flügel, aber sein Herz war schwer oder voll.Alles was je ein Ritter zu Pferde für leidende Weiber zuthun gelobte, war er zu Fuße zu leisten bereit für jede, unddann für Wina noch unzähligem«! so viel. Auf dem Wegenach dem Wirthshaus begegneten ihm Nenpetcrs Töchter anFlittcs Armen.Vielleicht wissen Sic cs redete ihnRaphaela an, und stimmte den Ton so schleunig um, daß mandas Hinaufstimmen vernahm da Sie beim Generale schrei-ben und aus Eltcrlein her find, was meine unglückliche Winamacht, ob die Theure noch dort ist?" Vor; Schreckenkönnt' er kaum auf den Beinen, geschweige auf Vults schlaf-fem Lügen-Seile stehen:fie ist noch da, sagt' er, schreibtman mir eben. Ich schreibe noch nicht bei ihr. Ach warumist sie denn unglücklich?"Es ist jetzt bekannt, daß ihremVater, dem General, ein unschuldiger Brief von ihr in dieHände gcrieth, und daß darauf ihr Bund mit dem Grafenausgehoben wurde, o die Gute!" versetzte Raphaela und weinteetwas auf der Landstraße. Aber ihre Schwester verdammteverdrießlich blickend die Straßen-Ausstellung hoher Bekannt-schaften und Thränen; und der lustige Elsässer drohte ihraus dem warmen Gewölke oben Regen und schwemmte fiedamit davon.

Raphaela hatte Walts verliebte Blicke über der Tafelnicht übersehen mit ihren gerührten; zur Liebe gehören ohne-hin wie zur Gährung sie ist ja selber eine zwei Be-dingungen, Wärme und Nässe; und mit letzterer begannRaphaela gern. Es gibt weibliche Wesen sie darf sichdarunter rechnen die nichts so gern haben als Mitleidcnmit fremden Leiden, besonders mit weiblichen. Sie wünschensich ordentlich recht viel mitzulciden, und suchen Freundinnen