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wie das Vieh nur Gegenwart, nicht die beiden Polar-Zeiten,nur musikalische Sylben, keine Syntax. Ein guter Hörerdes Worts prägt sich den Vordersatz eines musikalischen Pe-rioden ein, um den Nachsatz schön zu fassen."
Der Notar erklärte sich darüber ganz vergnügt; er theiltedem Flauesten die gewaltige Verstärkung des Eindrucks mit,die er selber der Flöte durch die Szenen-Träume, durch dieMädchen und durch Wina zugcschickt, ohne zu errathen, daßVultens ganzes Gesicht an diesem Lorbeer verzogen käuc, weiler den Unmuth seinem mangelhaften Streckvers zuschricb,worin der Virtuose las. Dieser hatte das Gedicht in derHoffnung ausgenommen, es lobe keine andern Schönheiten alsmusikalische. „ Es ist, sagte der Notar stockend, an die Brautdes Grafen; ich bin auch nicht zufrieden mit manchem hartenFuß darin, ich meine den Ditrocheus (u—u—); den drittenPäon (uv — u) und den Jonikus mit dem langen An-fang (- uv); aber im Feuer wird man leicht hart."
„Wie Prügel z. B. und Eier, sagte Vult. Aber, o Gott,wie hören deine Menschen! Sollte man nicht lieber seine Flötezum Blasrohr, oder zur Kinder-Klystierspritze ansetzcn oderzu Hobelspänen für einen Sarg verschneiden, wenn man sodie gräßliche Bespritzung des einzigen Himmlischen erfährt, dasnoch über die Lebens-Spießbürgern oben vorüberfliegt? —
Ich ziele nicht auf dich, Notar; aber du bringst michdarauf. Denn wie besonders Musik entheiligt wird — ob-gleich jede Kunst überhaupt — das höre. Tafelmusik lass' ichnoch gelten, weil sie so schlecht ist wie Tafelprcdigtcn, die mauin Klöstern ins Käuen hinein hält; von verfluchten, verruch-ten Hofkonzcrten, wo der heilige Ton wie ein Billardsack amSpieltische zum Spielen spielen und klingeln muß, red' ich
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