und Stimmhammer auf- und nicdcrlicf, und jeden verfluchteund Welsch- und Deutschland abkanzclte ganz frei. „Was,Ihr dummer Teufel, Ihr Dampfhans, Ihr Schwcngelgalgen!rief der Kapellmeister, habt Ihr Euch dazu besoffen bei mir?"und wollte dem Tcrzins das Waldhorn aufsctzeu, weil er ge-ringen Unterschied darin fand, ob er ihn damit anblics wieeinen jagdgerechten Hirsch oder damit halb crstieß; aber mitStimm- und Gesetzes-Hammer in den Händen behauptete derTerzius den rechten Flügel des Flügels und der welsche Ra-pier mußte diesen erobern als einen Brückenkopf.-
„Was bedeutet denn auf einmal das Lachen im Saal?"sagte der Pauker zu mir. „Herr, versetzt' ich im Taumel, derKapellmeister hat den kleinen Terzius unter dem Flügel beimFlügel erwischt und vorgczogcn, und hängt ihn jetzt, wie einPaar Lederhoscn, die ein Berliner trocknet, au den Beinen indie Lust." —
„Was Donner, Herr, sagte zu meinem Schrecken derPauker, Sie sehen ja alles." —- „Eben diesen Augenblick,"versetzt' ich, räumte aber eiligst das Schlag- und Schlachtfeld,um nicht selber darauf angestellt zu werden. —- — Und soHab' ich denn ganz unerwartet mein voriges Gesicht, obwolnoch ein äußerst kurzes, für Stadt und Land wieder erhaltendurch galvanische Schläge von weitem.
Aber, mein Wältlcin, eine so köstliche Nunziaturstrcitig-keit enharmonischer Konkordaten bedenk'! Ist cs nicht,- alshabe einer meiner besten Genien uns die Schlägerei als einefertige Mauer mit Freskobildern für unfern Hoppelpoppel oderdas Herz absichtlich so vor die Nase hingcschoben, daß wir unserromantisches Odeon nur daraufhinzumauern brauchen, bis sichdie Mauer gerade da einfügt, wo cs krumm läuft, Bruder?"
Jean Paul'» auSgew. Werke. Xlll.