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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Es war alles vorbei. Er strebte und nicht ohne Glück am nächsten hinter Wina zu gehen; nicht um etwa ihrGewand zu bestreifen, sondern um sich in gewisser Ferne vonihr zu halten, mithin jeden andern auch und so als eine nach-rückcnde Mauer von ihr das Gedränge abzuwehren. Dochdrückte er unter dem Nachgange sehr innig ihre Hand imBrief an Klothar.

Zn Hause setzt' er im Feuer, das fortbrannte, diesenStreckvcrs aus:

Die Unwissende.

Wie die Erde die weichen Blumen vor die Sonne trägtund ihre harten Wurzeln in ihre Brust verschlicß't wie dieSonne den Mond bestralt, aber niemals seinen zarten Scheinauf der Erde erblickt wie die Sterne die Frühlingsnachtmit Thau begießen, aber früh hinunterziehcn, eh' er morgen-sonnig entbrennt: so du, du Unwissende, so trägst und gibstdu die Blumen und den Schimmer und den Thau, aber dusieh'st es nicht. Nur dich glaubst du zu erfreuen, wenn dudie Welt erquickst. O fliege zu ihr, du Glücklichster, den sieliebt, und sag' es ihr, daß du der Glücklichste bist, aber nurdurch sie; und glaubt sie nicht, so zeig' ihr andere Menschen,der Unwissenden.

Beim letzten Worte stürmte Vult ohne Binde ungewöhn-lich lustig herein.