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tcn: — so ersuchte er um erforderliche Stille. Man schwiegallgemein — er stimmte fort und lärmte allein — die Tanz-schule stimmt dem Tanz- nnd Musikmeisterlcin sah jede Mi-nute dem Anfänge der Klavicrstuude entgegen — Walt durch-schwitzte die Wind- und Meerstillc — die Saiten sprangenjetzt statt der Tänzer — das Stimmen verstimmte sein Herzund Spinett — er hatte die annahcnde Nacht und die rcsti-rendcn Stimmhäuscr voll schönster Töchter nnd Zimmer imKopfe — verdumpft hatt' er fich schon längst, weil keine An-spannung so hart ins Gehirn drückt als die des Ohrs — ansieben und zwanzig Saiten-Sprünge hatte der hinkende Re-ferent schon zu Papier gebracht — und nun läutete dieAbendglocke. — Mit Wuth warf der Notar den Stimmham-mer ins Zimmer nnd rief: „der Donner unds...... Was
ist das? — Doch der bürgerliche nnd der kanonische Tagist jetzt zu Ende, Herr Inspektor, nnd alles; die Saitenzahl' ich."
Am Morgen darauf wurde ihm von Hrn. Kuhnold dergeheime Artikel des Regulir-Tarifs eröffnet, welcher bestimmtvcrordnetc, daß ihn jede Saite, die er im Erb-Amte desStimmcns zerrissen hätte, ein Beet der Erb-Aecker kostensollte, so daß er jetzt, nach dem Protokoll des Hink-Notars,um zwei nnd dreißig Saiten oder Beete ärmer war. Walterschrak ungemein seines Vaters wegen. Aber als er demregierenden redlichen Bürgermeister in das traurige Gesichtrecht sah, errieth er etwas, nämlich dessen ganze gestrige Güte,die ihm durch ein hoch gespanntes Instrument und durch jedeandere Erleichterung und durch die Entfernung der schönenTöchter sowol die Gelegenheit zu Saiten-Rissen im eignenHause abschnitt, als auch ein großes Stück Zeit zu mehreren
2ca» Paul'« auSgew. Werke. XIII.