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kleinen wirklichen wenig oder gar nichts sehen und also ver-stehen?" — Er sann lange nach; und sah gen Himmel; end-lich schlug aus diesem der schöne Blitz eines Gedichtes in seinHerz. Er sagte, er Hab' etwas; und bitt' ihn blos sich zubesten Verständnis an die astronomische Meinung zu erinnern,das das, womit die Sonne leuchtet, nicht ihr Körper sei, son-dern ihr Gewölke. Er fing an und deklamirte in die Sonneschauend:
Die Täuschungen des Dichters.
Schön sind und reizend die Jrrthümer des Dichters alle,sie erleuchten die Welt, die die gemeinen verfinstern. So stehtPhöbus am Himmel; dunkel wird die Erde unter ihrem kal-ten Gewölke, aber verherrlicht wird der Sonnengott durchseine Wolken, sie reichen allein das Licht herab und wärmendie kalten Welten; und ohne Wolken ist er auch Erde.
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„Hübsch und spitzig genug" sagte der Inspektor mit auf-richtigem Lob einer Ironie, die er im Streckvers fand, dieaber nicht der Dichter, sondern das Schicksal hineingelegt. —„In solcher Eile — versetzte Walt — kann man zwar wolden Gedanken schaffen — denn jeder Gedanke des Menschenist doch ein Impromptu — aber gar zu schwer den rechtenVersbau; ich gäbe ein solches Gedicht nie öffentlich."
Sie traten ins laute Knolische Zimmer ein, wo außer demKompagnie-Spinett und dem Kompagnie-Musik- und Tanz-meisterlein noch der Zusammenwurf beider Nester war, diemit Füßen und Händen sausen und brausen wollten — lau-ter hagere, schmalleibige, hänghäutige, mokante, scharfe Mäd-