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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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kleinen wirklichen wenig oder gar nichts sehen und also ver-stehen?" Er sann lange nach; und sah gen Himmel; end-lich schlug aus diesem der schöne Blitz eines Gedichtes in seinHerz. Er sagte, er Hab' etwas; und bitt' ihn blos sich zubesten Verständnis an die astronomische Meinung zu erinnern,das das, womit die Sonne leuchtet, nicht ihr Körper sei, son-dern ihr Gewölke. Er fing an und deklamirte in die Sonneschauend:

Die Täuschungen des Dichters.

Schön sind und reizend die Jrrthümer des Dichters alle,sie erleuchten die Welt, die die gemeinen verfinstern. So stehtPhöbus am Himmel; dunkel wird die Erde unter ihrem kal-ten Gewölke, aber verherrlicht wird der Sonnengott durchseine Wolken, sie reichen allein das Licht herab und wärmendie kalten Welten; und ohne Wolken ist er auch Erde.

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Hübsch und spitzig genug" sagte der Inspektor mit auf-richtigem Lob einer Ironie, die er im Streckvers fand, dieaber nicht der Dichter, sondern das Schicksal hineingelegt.In solcher Eile versetzte Walt kann man zwar wolden Gedanken schaffen denn jeder Gedanke des Menschenist doch ein Impromptu aber gar zu schwer den rechtenVersbau; ich gäbe ein solches Gedicht nie öffentlich."

Sie traten ins laute Knolische Zimmer ein, wo außer demKompagnie-Spinett und dem Kompagnie-Musik- und Tanz-meisterlein noch der Zusammenwurf beider Nester war, diemit Füßen und Händen sausen und brausen wollten lau-ter hagere, schmalleibige, hänghäutige, mokante, scharfe Mäd-