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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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erben. Längst hatt' ihn außer Vult noch sein Vater, dernicht erwarten konnte, wie der sogenannte Regnlir-Tarif oderdie geheimen Artikel Fehler setzen und strafen würden, umVerwaltung dieses Erb-Amts als des kürzesten angelegen, umhinter die Ehrlichkeit des scl. Testators zu kommen; aber Walthatte beiden stets das Unrecht entgegengesetzt, den alten geben-den Mann für einen Schelm zu halten. Ans schönern Grün-den hingegen könnt' er jetzt stimmen, wenn er wollte; diesewaren die dreifache Hoffnung, er werde, da sein Stimm-Amtvorher im Wochenblatt dem Publikum mußte angeboten wer-den, in die vornehmsten Häuser und Zimmer kommen dieschönsten Töchter vorflndcn (denn Töchter und Instrumentesind nicht weit auseinander) und wol auch die köstlichenMahagony-Piano von Schicdmaier anfdeckcn, ans deren Ta-sten Klothar und Wina die beringten Finger gehabt.

Walt betrieb feurig die Sache ohne alles Nachfragen.Er zeigte seinen Willen den Tcstamcntexckutorcn oder demregierenden Bürgermeister Knhnold an. Dieser eröffncte ihm,daß er nach dem geheimen Regnlir-Tarif 4 Louis aus derErbschastskaffe erhalte, weil der Testator ihn keiner Verbind-lichkeit fremder Bezahlung aussctzcn wollen. Wie ein Vaterermahnte er ihn, sein Ohr unter dem Stimmen nicht zu zer-streuen, und er würde ihm deutlicher rächen, sagt' er, wenncs seine Pflicht erlaubte.Auch ich geb' Ihnen ein Instru-ment" setzt' er mit einem wohlwollenden Lächeln dazu. Walt in die Liebe verliebt erinnerte sich mit Vergnügen anKuhnolds bekannte fruchttragende Ehe voll Töchter.

Die Sache wurde ins Wochenblatt gesetzt.

Der cinsylbige Vult schrieb nach der Erscheinung dessel-ben einen ganzen fast ernsthaften Kantclar-Bogen voll Prc-