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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
162
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Nacht sogar, zu Erkern und Balkons, wo deutlich die vor-nehmsten Mädchen standen, anfzusehcn und sich von der Gassehinaus zu denken mitten darunter mit einer an der Hand alsBräutigam, den sein Himmel halb erstickt.

Endlich spannt' er vor dem Flötenspieler in einer schick-lichen Sackgasse das glänzende historische Blatt von seineminnern Banquet und Freuden-Gewühlc eines Nachmittagesaus, der darin bestand als Vult neugierig näher nachsahdaß er draußen hin und her gegangen, und den Blaurockgetroffen.Man sollte geschworen haben, versetzte Vult, Siekämen eben aus Gladhcim*) statt aus dem Nosenthalc her,und hätten sich entweder die Freya, oder die Siöfna, oder dieGunnnr, oder die Gierskogul, oder die Mißa, oder sonst eineGöttin zur Ehe abgcholt, und ein paar Taschen voll Welt-kugeln als Brautgabe dazu. Doch ist's zu rühmen, wennein Mann das Galäklcid der Lust noch so wenig abgetragen die Fäden zähl' ich auf meinem ausgenommen wennder Mann nicht bedenkt, daß Zauberschlösser leicht die Vor-zimmer von Raubschlösscrn sind."

Aber jetzt wies ihm Walt den Berg der heutigen Wein-lese, den blauen Jüngling, und sragte nach dessen Namen undWohnung. Der Bruder erwicderte gelassen, cs sei der GrasKlothar, ein sehr reicher, stolzer, sonderbarer Philosoph, dersäst den Britten spiele, sonst gut genug. Dem Notar wollteder Ton nicht gefallen, er legte Vulten Klothars reiche Worteund Kenntnisse vor. Vult erwiederte, darin sch' er fast einigemerkliche Eitelkeit des Stolzes.Ich könnt' cs nichtertragen, versetzte Walt, wenn Menschen gewisser Größe demü-

Das Freuden-Thal in Walhalla.