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oder schlecht machen, besser oder schlechter machen sic doch."Wie rührend nnd nur aus dem Innersten in das Innerstedringend, klang ihm diese Stimme, welche des schönen weh-müthigen Flors nm das Angesicht würdig war! — Daraufversetzte der andere Herr: „Die Dichtkunst führt ihre Inhaberzn keinem bestimmten menschlichen Charakter; wie Knnstpserdemachen sie Küsten und Todtstellen und Komplimcntiren undandere fremde Künste nach; sind aber nicht die dauerhaftestenPferde zum Marsch." — Das Gespräch war offenbar imPoctengange ausgewachsen.
„Ich bin gar nicht in Abrede — versetzte der blaueJüngling ruhig ohne alle Gestus, und Gottwalt ging immerschneller und öfter vorüber, um ihn zu hören — sondern viel-mehr in der Meinung, daß jede, auch willkürliche Wissenschaft,dergleichen Theologie, Jurisprudenz, Wappenkunde und anderesind, eine ganz neue, aber feste Seite an den Menschen oderder Menschheit nicht nur zeige, auch wirklich hervor bringe.Aber desto besser! Der Staat macht den Menschen nur ein-seitig nnd folglich einförmig. Der Dichter sollte also, wenner könnte, alle Wissenschaften, d. h. alle Einseitigkeiten, in sichsenden; alle sind dann Vielseitigkeit; denn er allein ist ja dereinzige im Staat, der die Einseitigkeiten unter Einen Ge-sichtspunkt zu fassen Ruf und Kräfte hat, und sie höher ver-knüpfen und durch loses Schweben alles überblicken kann."
„Ganz evident, sagte der Fremde, ist mir das nicht." —„Ich will ein Beispiel geben, versetzte der Graf Klothar. Imganzen mineralogischen, atomistischen oder todtcn Reiche derKrystallisazion herrschet nur die gerade Linie, der scharfe