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fasscr — steckte man ihn in dieser Minute zur Probe inKönigsmäntcl, in KrönungSstrümpfc, in Sporcnsticfcl, unterChurhnte — ans solche Weise verziert, die Feder wcglegenund verstopft aufstehcn, ohne den Nachmittag zu Ende gemaltzu haben; denn cs geht gar nicht im herrlichsten Anzug; —ausgenommen allein bei dem verstorbenen Bnffon, von welchemMadame Nccker berichtet, daß er zuerst sich wie zur Gala unddaraus erst seine Bemerkungen cingcklcidct, um welche er alsein geputzter und putzender Kammerdiener herum ging, indemer ihnen Vormittags die Nennwörter anzog, und Nachmittagsdie Beiwörter.
Den Notar störte außer dem Puder noch das Herz. DieNachmittags-Sonne glitt jetzt herein und ihre Blicke sogenund zogen hinaus in die Helle Welt, ins Freie; er bekam dasSonntags-Heimweh, was fast armen Teufeln mehr be-kannt und beschwerlich ist, als reichen. Wie oft trug er inLeipzig an schönen Sonntagen die Vesper-Wehmuth durchdie entvölkerten Alleen um die Stadt! Nur erst Abends,wenn die Sonne und die Lust-Gaste heimgingcn, wurd' ihmwieder besser. Ich habe geplagte Kammcrjungsern gekannt,welche im Stande waren, wöchentlich siebenthalbe Tage zulachen und zu springen, nur aber Sonntags nach dem Essenunmöglich; das Herz und das Leben wurd' ihnen Nachmit-tags zu schwer, sic strichen so lange in ihrer unbekannten klei-nen Vergangenheit herum, bis sie darin auf irgend ein dunklesPlätzchen stießen, ctwan auf ein altes niedriges Grab, woraufsie sich setzten, um sich auszuwcinen, bis die Herrschaft wiederkam. Gräfin, Baronesse, Fürstin, Mulattin, Holländerin oderFreiin, die du nach weiblicher Weise immer noch herrischer