Du bekommst wahrlich schwere Aufgaben durch fie." — Waltsah sehr ernsthaft aus. — „Denn, fuhr jener lustiger fort,erwägt man dein liebliches Nein und Addio, als Flora vorhinnach Befehlen fragte, und ihr llslvaclöra, d. h. bellv-vus vonschönem Gesicht, und da'zu das enterbte Diebs- und Sieben-gestirn, das dir vielleicht blos wegen der Klausel, die dich umein Sechstel xuneto Ssxtl zu strafen droht, eine Flora sonahe mag hcrgesetzt haben, die zu dcfloriren-"
„Bruder — unterbrach ihn der zorn- und schamrotheJüngling und hoffte, eine ironische Frage zu thun — ist dasdie Sprache eines Weltmanns wie du?" — „Auch wollt' ich«lüeurar sagen statt clellorer, sagte Bult. O, reiner starkerFreund, die Poesie ist ja doch ein Paar Schlittschuhe, womitman auf dem glatten reinen krystallcnen Boden des Idealsleicht fliegt, aber miserabel forthumpelt auf gemeiner Gasse."Er brach ab und fragte nach der Ursache, warum er ihn vor-hin so trauernd gefunden. Walt, jetzt zu verschämt, sein Seh-nen zu bekennen, sagte blos, wie es gestern so schön gewesen,und wie immer, so wie in andere Feste Krankheiten*) fallen,so in die heiligsten der Menschen Schmerzen, und wie ihmdas Augenübel in der Zeitung wehe gethan, das er noch nichtrecht verstehe.
Vult entdeckt' ihm den Plan, daß er nämlich vorhabe, sogesund auch sein Auge sei, cs jeden Markttag im Wochenblattfür kränker und zuletzt für stockblind auszurufen, und als einblinder Mann ein Flötenkonzert zu geben, das eben so vieleZuschauer als Zuhörer anziche. „Ich sehe, sagte Vult, duwillst jetzt auf die Kanzeltreppe hinaus; aber predige nicht;
Weil die meisten Feste in große Wetter-Krisen treffen.