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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Schlösser ihm, weil die Gläser fehlten, ganz unbegreiflichwaren, und worein er oben die Bücher schickte, unten dieNotariats-Händel ein blau angcstrichcncr Tisch mit Schub-fach, worauf ausgeschnittene bunte Bilder, Jagd-, Blumen-und andere Stücke zerstreuet aufgepappet waren, und auf wel-chem er dichten konnte, wenn cr's nicht lieber auf einem Ar-beitstischchcn mit Rehfüßcn und einem Einsatz von lackirtemBlech thun wollte endlich ein Kammerdiener oder eineServkwte, die er als Sekretär an den Schreibtisch drehte, umans ihre Scheiben Papier, eine feine Feder zur Poesie, einegrobe zum lim zu legen. Das find vielleicht die wichtigemPcrtinenzstücke seiner Stube, wobei man Lappalien, leereMarkenkästchen, ein Nähpnlt, einen schwarzen basaltenen Kali-gula, der aus Brnstmangel nicht mehr stehen konnte, einWandschränklein u. s. w. nicht anschlagcn wollte.

Nachdem er noch einmal seine Stisshüttc und deren Ord-nung vergnügt überschauet, und sich zum Fenster hinausgelegt, und unten die weißen Kiesgänge und dunkeln volllau-bigcn Bäume besehen hatte: machte er sich aus den Weg zumVater und frcuete sich aus den Treppen, daß er in einem sokostbaren Hause ein elendes Wohnncst besitze. Auf der Treppewurde er von einem hellblauen Couvert an die Hosagentinfcstgehalten. Es roch wie ein Garten, so daß er bald aufder Duftwolke mitten in die niedlichsten Schreibzimmer derschönsten Königinnen und Herzoginnen und Landgräfinncnhinein schwamm; indcß hielt cr's für Pflicht, durch das La-dengcwölbe zu gehen, und das Couvert redlich mit den Wor-ten abzugeben: hier sei etwas an Madame. Hinter seinemRücken lachte sämmtlichc Handels-Pagerie ungewöhnlich.

Er traf seinen Vater in historischer Arbeit und Freude