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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
84
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Vexirzug: schweig! Sie that's immer sogleich, wiewol mitdem Entschluß, etwas später erst recht anznscmgen.

Man schritt zur Abendtafcl, wie man da stand, Walt imSchanzlooper, obgleich in der Heuernte, weil er sein Nanking-röckchen schonte. Goldinens Freudenwein war mit vielen Thrä-nen über die Trennung des Morgens gewässert. Der Notarwar unendlich entzückt über die Entzückung des Vaters, wel-cher allmälig, da er sie ein wenig verdauet hatte, nun milderwurde und anfing, mit Tranchirmesser und Gabel der nochfliegenden gebratenen Taube der Erbschaft entgegen zu gehen,und dem Sohne zum erstenmal in seinem Leben zu sagen:Du bist mein Glück." So lange verharrte Vult aus demBaume. Als aber die Mutter nun erst die ausführlichenBerichte Schomakers über den Flötenspieler um ihr warmesHerz versammeln wollte, stieg er, um nichts zu hören, weilihm der Tadel bitterer war als das Lob süß, vom Baumeherunter, schon beglückt genug durch den Bruder, dessen Un-schuld und Dichtkunst ihn so liebend-eng umstrickten, daß ergern die Nacht im Abendroth ersäuft hätte, um nur den Tagzu haben, und den Poeten an der Brust.

12. Unächte Wendeltreppe.

Reiterstück.

Früh am bethaueten blauen Morgen stand der Notarschon unter der Hansthüre reit- und reisefertig. Er hattestatt des Schanzloopers den guten gelben Sommer- und Früh-