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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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hso. 8. Koboldblüte.

Das Notariats-Eramcn.

Wie heißet Herr Notariand?" fing Knol an. Alleswar nämlich so, erstlich daß Knol als ein zusammengcwach-senes verknöchertes Rcvoluzionstribnnal das Vorhängschloßdes Pfcifenkopfes am eignen hatte und zu allem saß fir-ner, daß Lukas seinen aus zwei Ellenbogen wie ans Karyati-den gestützten Kops aus den Tisch setzte, jeder Frage nachsin-ncnd, eine Stellung, die seine matten grauen Augen und seinblutloses Gelehrtcngcsicht, zumal unter dem Leichenpudcr aufder gebräunten Haut, sehr ins nahe Licht fitzte, so wie seinenewigen regnerischen Feldzug gegen das Geschick ferner,daß Veronika dicht neben dem Sohne, mit den Händen aufdem Magen betend, stand und das stille Wciberauge, das indie närrischen Arbcitslogen der Männer dringen will, zwischenExaminator und Examinanden hin und wieder gleiten ließ und zuletzt, daß Vult mit seinen leisen Flüchen zwischenden unreifen Pclzäpfcln saß und neben ihm da ja alleLeser durch ein Fenster in die Stube sehen auf den be-nachbarten Aesten sämmtliche 10 deutsche Reichs- und Lese-kreise oder Lesezirkel; so viele tausend ^Lcfir und Seelen vonjedem Stande, was in dieser Zusammenstellung auf demBaume lächerlich genug wird. Alles ist in der größ-ten Erwartung über den Ablauf des Examens, Knol in derallergrößten, weil er nicht wußte, ob nicht vielleicht manchemögliche Ignoranzen den Notariandus nach den geheimen Ar-