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M. 7. Violen stein.
Kindheitsdörfchcn — der große Mann.
Vult van der Harnisch reiste ans der Haslauer Vorstadtnach Elterlein aus, als die halbe Sonne noch frisch undwagrecht über die thauige Flurenwelt hinblitztc. Die Sonnewar aus den Zwillingen in den Krebs getreten; er fandAehnlichkeitcn, und dachte, er sei unter den vieren der Zwil-ling, der am stärksten glühe, desgleichen der zweite Krebs.In der That hatte schon in der Bergstadt Eltcrlein bei Anna-berg seine Sehnsucht nach dem gleichnamigen Geburtsdorfangefangen und zugcnommcn auf allen Gassen; schon eingleichnamiger Mensch, wie vielmehr ein gleichnamiger Ortdrängt sich warm ins Herz. Aus der lebendigen HaslauerStraße — die ein verlängerter Markt schien — nahm er seineFlöte heraus und warf allen Passagiers durch FlötenansätzcKonzertansätze entgegen und nach, schnappte aber häufig inguten Koloraturen und in bösen Dissonanzen ab und suchtesein Schnupftuch, oder sah sich ruhig um. Die Landschaftstieg bald rüstig aus und ab, bald zerlief sie in ein breitesebnes Grasmeer, worin Kornfluren und Raine die Wellenvorstelltcn und Baumklumpen die Schiffe. Rechts in Ostenlies wie eine hohe Nebelküstc die ferne Bergkette von Pcstitzmit, links in Abend floß die Welt eben hinab, gleichsam denAbendröthcn nach.
Da Vult erst Nachts anzulangcn brauchte, so hielt er